Pferde & Hundetherapeutin -Akupunkteurin

Sonntag, 17. April 2011

Schöne, sonnige Zeit ...

herrlich, jetzt kann man mit recht sagen: der winter ist vorbei... und es ist um vieles schöner, bei meinen patienten zu stehen und meine finger noch zu spüren ...
ich weiss, ich weiss, die meisten haben wieder probleme mit allergien: haut, lunge, nase, augen, juckreiz, asthma ... es ist aber nicht die polle, die böses tut und den körper angreift, es ist der organismus, der darauf reagiert ...
der eine hat es, der andere nicht! ...
hat das was mit pech und glück zu tun?
leider erlebe ich immer wieder, wie schnell bei diesem thema aufgegeben wird:
ist halt so ... hab schon so viel ausprobiert ... man kann ja eh nichts dagegen machen ... jetzt hat der das schon so lange, jetzt lohnt sich das auch nicht mehr ... usw.
... wer immer tut was er schon kennt, bleibt immer das was er schon ist ...
warum lässt sich keiner mehr auf das abenteuer leben ein? ...
es gibt lösungen, auch für dein tier, aber auf den weg, musst du dich schon machen ... und bitte nicht immer gleich resignieren ...
bei fragen bin ich immer für euch erreichbar

Sonntag, 6. März 2011

Ein Seminar über lungenkranke Pferde

mein pferd ist dämpfig, was kann ich tun? ...
... heilung aus einer ganz anderen sicht.

der frühling kommt, tatsächlich, und wie versprochen werde ich jetzt auch den nicht heimatnahen etwas näher kommen ...
themen, mit denen ich immer wieder zu tun habe, sind: asthma, dämpfigkeit, copd, allergie, husten, bronchitis, das ganze auch mal chronisch ... nennt es wie ihr wollt ... ich nenne es ein pferd mit einer lungenfunktionsstörung. vielen pferden konnte ich schon helfen und damit dem alptraum, der nicht selten schon jahre bestand, ein ende setzen ... viele dieser pferde leben heute ohne weitere lungenprobleme und sind teilweise leistungsfähiger, als es vor ihrer erkrankung der fall war.
folgende fragen begegnen mir dabei ständig:
>kann mein pferd geheilt werden und wenn ja, wie?
>geht das alles ohne cortison und teure inhaliergeräte und vor allem dauerhaft?
>warum ist ausgerechnet mein pferd erkrankt?
>was für einen sinn oder vielleicht "unsinn" hat krankheit überhaupt?
>was hat die lunge mit rhythmus zu tun?
>was sind störherde und was bewirken sie?
>was kann die akupunktur in diesem falle bewirken?
all das möchte ich mit euch auf einem zweitägigen wochenendseminar erarbeiten ... ihr werdet viel über die akupunktur und dessen möglichkeiten erfahren, wir werden praktisch arbeiten ... mit und ohne pferd, wir werden für die probleme eurer pferde lösungen suchen und finden, alte vorurteile aus dem weg räumen und neue wege beschreiten ... in diesem seminar geht es nicht darum, die erkrankung aus "der medizinischen" sicht zu betrachten, sondern wir werden sie aus den verschiedensten blickwinkeln beleuchten.
am 7.+ 8. mai 2011 würde ich euch gerne auf meinem hof willkommen heißen.
wer interesse hat, meldet sich bitte über mein e-mail-postfach:
nachricht@alexgiel.de und ich sende euch den genauen ablauf, sowie anreise, kosten, übernachtungmöglichkeit, verpflegung, usw. zu.
ich freue mich auf eure antwort und verbleibe bis dahin mit den besten wünschen
eure alexgiel

Mittwoch, 12. Januar 2011

scheu, ängstlich, aggressiv ...


... oft werde ich gefragt,ob ich an dem wesen eines tieres etwas ändern kann ... "bitte verlangt von mir nicht, aus einem rehpinscher eine dogge zu machen" ... ist dann oft meine antwort ... für mich gibt es da immer zwei wege ...
zum ersten: bei fast allen tieren, die ich behandelt habe, veränderte sich auch ihr verhalten, oder besser gesagt, sie fanden wieder zu ihrer mitte ... so habe ich grossteils bei sehr ängstlichen tieren eine schwachstelle im nieren-meridian gefunden und behandelt ... aggressive tiere zeigten fast immer ein problem im lebermeridian usw. ... eine behandlung löst somit nicht nur das problem der erkrankung, sondern lässt das tier auch wieder sich selber sein ...
zum zweiten: können verhaltensmuster, die im umgang mir dem tier geändert werden, dazu führen, dass dieses sein negatives verhalten ändert ... nichts grosses, oft sind es kleinigkeiten, die schon grosse wirkung zeigen ...



so auch bei heike und ihren vier hunden ...
das erste mal begegnete ich den fünfen, als ich gerade ein pferd behandelte ... mir viel gleich auf, dass einer von den hunden sehr zurückhaltend und ängstlich war. ständig wurde er von den zwei rottweilern über den haufen gerannt, übersehen usw.. ständig war er auf der hut und sichtlich genervt ging er allem aus dem weg. er wirkte zu müde, etwas zu ändern ...
eine behandlung später war dieser hund von seinem wesen her immer noch kein draufgänger, aber er sprang nicht mehr ununterbrochen auf, wenn die beiden spielfreudigen kollegen nur in seine nähe kamen ... abgesehen von einer akupunktur-behandlung und einer empfehlung, nieren, leber und galle mit den entsprechenden mitteln zu stärken, riet ich heike, ihrem hund, der gar keine lust hatte seinen platz mit ständigem auffallen zu bestreiten, jedesmal als ersten anzusprechen und ihm somit einen platz in dem rudel zukommen zu lassen, der ihm sicherheit gibt ... der hund wurde so innerlich stärker und musste nicht ständig seinen platz räumen um anderen den vortritt zu lassen ... kleiner schritt, grosse wirkung...

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Urlaub oder Arbeit















während ich mich dazu entschlossen habe, die letzten tage im jahr ruhig ausklingen zu lassen und alle nicht-notfälle aufs neue jahr zu verschieben, erreichte mich ein foto aus spanien, wo noch fleissig gearbeitet wird. diese kleine katze hat sich auf ohrakupunktur spezialisiert und behandelt ihren geduldigen patienten ohne unterlass ...
weiter so, frau kollegin, und allen anderen wünsche ich einen guten rutsch ins neue jahr und wenn schon gute vorsätze, dann nehmen wir in diesem jahr nicht wieder die selben vom letztem jahr ... bis zum jahr 2011
alles liebe alexgiel

Dienstag, 7. Dezember 2010

Störherde


... bei meiner arbeit stoße ich immer wieder auf krankheiten, die sich schnell beheben lassen, wenn ich mich auf die suche nach narben mache ... nicht nur, dass diese nicht schön aussehen, sie blockieren auch den fluss der meridiane und nicht selten kommt es zu chronischen erkrankungen ... so hatte ich einen kleinen 2 jährigen wallach in behandlung, der im sommer ein so starkes ekzem unterm bauch bekam, dass er mit diesem auf dem boden robbte, um den juckreiz zu stillen ... nach der erstanamnese stellte sich heraus, dass dieses problem auftrat, nachdem das tier gelegt wurde, auch liess er sich danach nicht mehr unter den bauch fassen ... auf welche art ich narben entstöre, hängt von dem jeweiligen patienten ab ...
das pferd einer freundin bekam in diesem herbst nässende pöckchen unter dem bauch. nachdem der bauchnabel entstört wurde, gingen diese schnell zurück ... wie oder wo sich ein störherd befindet oder auf welchem wege man es entstören kann, ist natürlich sache des therapeuten ... nehmt bitte meine kurzen aufzeichnungen nicht dazu, jetzt selber an euren tieren "herumzudoktorn" ... leider hat sich in der letzten zeit, gerade was die homöopathie und alternativmedizin betrifft, ein trend entwickelt, in dem jeder glaubt, "dat schad ja nix", also immer rein und schnell im internet mal nachgefragt, was denn gegen was hilft ...
leider spart ihr dadurch gar nichts und erspart eurem tier noch viel weniger ...
holt euch bitte immer einen fachmann/-frau, um euer tier behandeln zu lassen, ihr werdet sicher den richtigen finden und helft damit eurem liebsten vierbeiner schnell wieder auf die beine ... noch dazu werdet ihr euch wundern, was von den jeweiligen therapeuten noch für probleme entdeckt und behoben werden, von denen ihr vorher noch nie was gehört habt...
glaubt ihr nicht... wie sieht es da mit zahnstörherden aus ...
das aber... ein anderes mal ...

Donnerstag, 25. November 2010

Neue Wege ...

lange habt ihr nichts mehr von mir gehört. nicht nur der umzug hat mich dazu bewegt, mich neu zu sortieren, das eine oder andere erlebnis hat mich dazu gezwungen meine Arbeit neu zu überdenken.
Prävention und Heilung ...
da werde ich zu einem pferd gerufen. ich behandele es, erarbeite therapiepläne, fütterungsempfehlungen, arbeite mit dem tier und wie es dann so sein soll, bessert sich fast schlagartig sein gesundheitszustand. meine folgebehandlungen festigen den zustand und das pferd bewegt sich aus der hoffnungslosigkeit in sein gleichgewicht zurück und somit in seine mitte ... Bingo, alles gut ...
zwei monate später werde ich gerufen, da die besitzerin meint, eine nachbehandlung stünde wieder an ... keine seltenheit bei chronisch erkrankten tieren und so mache ich mich wieder auf den weg, diesmal 200km aus der neuen heimat, um tiefer an das krankheitsgeschehen zu gelangen und endgültig eine ausheilung zu erreichen.
was ich dann zu sehen bekam, ließ mich erstarren ...
das pferd, welches vor zwei monaten noch tag für tag aufblühte, war in so einem erbärmlichen zustand, dass ich es nicht fassen konnte ...
was war geschehen ???
erstaunlich war: die symptome, die ich behandelt hatte, waren nach wie vor so gut wie verschwunden und eine weitere untersuchung zeigte mir keine neuen krankheitsbilder ... was war also geschehen???
man versicherte mir, dass nichts anderes gemacht wurde, wie bisher ...
UND GENAU DAS IST GESCHEHEN !!!
während meiner behandlung, zwei monate zuvor, versuchte ich der besitzerin des pferdes zu erklären, worin das problem bei ihrem tier besteht ... weil lahmheit ist nicht lahmheit und dämpfig ist nicht dämpfig ... jedes tier macht seine eigenen geschichten durch, nur die resultate sind ähnlich ... wie soll es auch anders sein, es kann ja kein organ neu erfinden.
mein job ist es, das problem zu erkennen und nach und nach, wie beim aufblättern der zwiebel, an den kern der geschichte zu gelangen. dabei muss ich sehr behutsam vorgehen, damit das tier bei der gesundung nicht überfordert wird (nicht nur krank sein raubt Kraft ... das gesunden fordert vom körper noch mehr einsatz und energie um wieder auf die Höhe zu kommen). nicht selten habe ich bei tieren erlebt, die aus jahrelanger schlechter haltung gerettet wurden, dass sie genau dann umfallen, wenn die hoffnung auf heilung einsetzt ... die kraft auf den beinen stehen zu bleiben ist oft noch da - den berg aber bei einer verbesserung wieder hinaufzugehen, lässt viele aufgeben.
und das ist auch mit meinem patienten passiert. meine arbeit beinhaltet nicht nur das problem zu erkennen, sondern vor allem auch durch die arbeit mit ihm diesem zu „versprechen“, dass es besser wird und dass es sich lohnt sich anzustrengen.
was tiere in der regel für einen leidensweg hinter sich haben, in welchem zustand von trauer, schmerz und verzweiflung sie sich befinden, brauche ich hoffentlich keinem zu erzählen – und damit meine ich nicht nur die „extremen fälle“ von misshandlung und verwahrlosung, sondern den alltäglichen wahnsinn, den unsere tiere durch uns, und unserer wohl konstruierten welt erleben und erleiden müssen.
diese überzeugungsarbeit gehört zu meinem job. aber wie soll ich das garantieren? lügen kann ich dabei nicht.
mein pferdepatient gesundete, solange ich mit ihm arbeitete. als ich dann weg war, und das für lange Zeit, stellte er fest, das sich alles wieder zum alten wendete und das mein versprechen nicht eingehalten wurde. damit stürzte es sich endgültig richtung tod, und das mit noch größerer hoffnungslosigkeit, als es vor unserer begegnung der fall war.
die besitzerin hatte nichts, aber auch gar nichts von dem verstanden, was ich ihr erklären wollte und somit hat sich für das tier nichts geändert, ganz im gegenteil - es wurde ja noch mehr benutzt, da es ja von der krankheit, die es hatte, „geheilt“ wurde ...
ich habe das tier bis zum heutigen tag nicht wieder behandelt.
das, was ich der besitzerin dieses pferdes noch anbieten konnte, war ein seminar oder wochenendkurs bei mir zu besuchen, um das verständnis und den blick für den zustand ihres tieres zu erlangen und somit etwas grundlegendes zu ändern.
das ist das, was ich für das pferd noch tun konnte - und meiner meinung nach die letzte hoffnung.
für mich hat sich durch dieses entsetzliche erlebnis auch drastisch etwas geändert - und das ist die art meiner arbeit.
zukünftig werde ich mein augenmerk eher auf die arbeit mit dem besitzer eines tieres richten.
ich werde schulungen anbieten zu dem thema erkennen, verändern, heilen. ich werde pferde mit chronischen erkrankungen für einen längeren zeitraum in meine obhut nehmen, und der besitzer kann mit mir korrekturen zusammen erarbeiten. ich werde den schwerpunkt noch mehr auf die ganzheitliche behandlung legen und nicht weiter „nur“ symptome behandeln.
tierhalter wollen das leid ihrer tiere auf dem schnellsten wege abgeschaltet wissen. dauerhafte heilung findet aber nur statt, wenn das team tier- mensch diesen weg gemeinsam geht.
in letzter konsequenz heißt das für mich, dass ich Tiere nur noch behandeln und aufnehmen werde, wenn der besitzer klar bereit ist, mitzuarbeiten.
ich werde keine unterstützung in unserem rad von benutzen und funktionieren sein.
der andere weg ist vielleicht anstrengender, aber es sollte keine frage sein für einen verantwortungsbewussten Menschen, dass man ihn zu gehen hat – spätestens in dem moment, in dem man die verantwortung für ein tier übernimmt.
antworten gemeinsam finden und richtige fragen suchen, dass ist ein elementarer teil meiner Arbeit, den ich in zukunft deutlicher in den vordergrund stellen werden – für die tiere, genauso wie letztlich für uns menschen auch.
ich freue mich auf nachricht dazu von euch.

Donnerstag, 16. September 2010

suchen, räumen, stellen


... es ist wunderbar hier und die arbeit nimmt kein ende ... wisst ihr eigentlich wie oft man ein teil, karton oder gegenstand in die hand nehmen kann, bevor er, sie, es seinen endgültigen platz gefunden hat ... ich zähle nicht mehr und mittendrin muss dann doch noch mal eine wand abgeklopft und schutt gefahren werden.



mit den ersten scheiten auf dem kamin beginnt jetzt auch der bau der pferdeställe, und sobald (ich beschwöre schon den wettergott mit sonnentänzen) der regen wieder davon ist (und das nicht nur für 'ne stunde ...tanz, tanz) kann das projekt starten ...